Ab wann braucht man kein Gitterbett mehr? Und was kommt danach?

Die meisten Eltern benutzen für ihre Kleinkinder heute ein Gitterbett. Doch die Kleinen wachsen heran.

Und so kommt natürlich der Punkt, ab wann kein Gitterbett mehr brauchen.

Wichtig ist es, den richtigen Zeitpunkt dafür zu bestimmen.

Ab wann das Gitterbett mit einem passenden neuen Bett zu ersetzen ist.

Gitterbett und Babybett – Wann brauche ich was?

Wenn ein neues Baby ins Haus kommt, müssen viele Dinge angeschafft und arrangiert werden, so dass sich das Kleine auch wohl fühlt.

Dazu gehört natürlich ein sicherer Schlafplatz, an dem das Kind ungestört ruhen und sich geborgen fühlen kann.

Die ersten Lebensmonate eignen sich optimal für Wiege und Babybett

Für die ersten Lebensmonate entscheiden sich viele Eltern für eine Wiege als Babybett. Sie ist klein und behaglich und eignet sich wunderbar als erster Schlafplatz für die Neugeborenen.

Jedoch muss man nach spätestens fünf Monaten auf ein anderes Babybett umsteigen, da die Wiege nun für das Baby zu klein wird. Die Ausstattung für in Baby ist recht kostspielig, so dass die niedliche, verspielte Wiege nicht immer im Budget berücksichtigt werden kann.

Ein Gitterbett mit einer guten Babymatratze ist jedoch vielseitig und kann schon ab der Geburt benutzt werden.

Das Gitterbett hat den Vorteil, dass man das Kind im eigenen Bett schlafen lassen kann, ohne sich sorgen zu müssen, dass es herausfallen könnte.

Ein eigener Schlafraum vom Baby fördert guten Schlaf

Eine Studie der St. Joseph’s University in Philadelphia hat unlängst ergeben, das Kinder schneller einschlafen, wenn sie ihr eigenes Babybett haben und auch nachts besser durchschlafen können.

Daher ist die Entscheidung zu einem Gitterbett optimal. Denn es bietet Sicherheit und gleichzeitig Unabhängigkeit.

Gitterbetten sind in den meisten Fällen wandelbar, so dass sie mit dem Kind wachsen.

Daher kann man von einer solchen Anschaffung optimal profitieren und dem Baby während der ersten Lebenszeit sein eigenes Bettchen ermöglichen, in dem es sicher schlafen kann.

Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, ab wann man kein Gitterbett mehr braucht!

Ab wann braucht man kein Gitterbett mehr?

Es ist schwer einen genauen Zeitpunkt anzugeben.

Das individuelle Verhalten des Kindes spielt dabei eine große Rolle.

Manche Kinder haben eine ruhige Natur und wollen sicher im Gitterbett bleiben. Diese Kinder können bis zum dritten Lebensjahr gerne das Gitterbett nutzen.

Versuchen sie aber bereits ständig über die Gitterstäbe zu klettern, erhöht sich das Risiko. Hier brauchst du bereits mit 18 Monaten kein Gitterbett mehr.

Gibt es eine Faustregel für Gitterbett und Babybett?

Hier sind die Anzeichen, ab wann man kein Gitterbett mehr braucht:

  • Klettert auf die Gitterstäbe
  • Geht selbstständig auf die Toilette
  • Kind wünscht sich ein Bett ohne Gitter
  • Das nächste Baby braucht ein Gitterbett

Beginnt das Kind damit, an den Gitterstäben hochzuklettern, um zu versuchen, selbst aufzustehen, so kann sich das einst so sichere Babybett in eine Gefahr verwandeln.

Beim Versuch, die Gitterstäbe zu überwinden, kann das Kind fallen und sich verletzen.

Das Babybett hat ausgedient und es ist an der Zeit, ein Bett für große Kinder anzuschaffen.

Es gibt aber auch noch andere Gründe, die klar anzeigen, dass man kein Gitterbett mehr braucht. Das geschieht beispielsweise, wenn das Kind bereits selbständig zur Toilette geht.

Das sollte es auch nachts nicht von Gittern gehindert werden, sondern einfach aufstehen und auf die Toilette gehen können.

So ist auch dieser Zeitpunkt richtig, um ein großes Bett anzuschaffen.

Oft sind es auch die Kinder selbst, die ausdrücken, dass sie kein Gitterbett mehr brauchen.

Sie wünschen sich ein richtiges Bett ohne Gitter, dass ihnen mehr Freiheit gewährt.

Ein zweites Kind macht die Entscheidung einfacher

In manchen Familien ergibt sich die Antwort gewissermaßen von selbst, wenn ein weiteres Kind erwartet wird.

Spätestens sechs Wochen, bevor das neue Kind das Babybett beziehen soll, ist es Zeit für den Umzug des größeren Kinds in ein neues Bett.

So hat sich das Kind bereits eingewöhnt, wenn das neue Kind das Babybett bezieht und fühlt sich nicht verdrängt.

Die Entscheidung zur Aufgabe vom geliebten Babybett kann also aus vielen Gründen getroffen werden. Fest steht, dass alle Eltern früh oder später dieses Problem bewältigen müssen.

Der Umzug in ein Bett für große Kinder ist nämlich auch mit seiner ganz eigenen Problematik verbunden.

Während das Babybett mit Kinder eine gewisse Kontrolle ermöglichte, können die Kinder im neuen, gitterfreien Bett dann aufstehen, wann sie wollen.

Das führt natürlich dazu, dass sie nachts im Haus herumgeistern, wenn sie wach werden.

Deshalb zögern viele Eltern den Wechsel aus dem Gitterbett auch so lange wie möglich hinaus.

Kein Gitterbett mehr bedeutet eine Umstellung

Vielen Kindern fällt auch die Umstellung auf ein neues Bett schwer.

Sie haben sich an ihr Gitterbett gewöhnt und fühlen sich darin sicher. So kann es zu Einschlafproblemen oder Ängsten kommen und die Bettzeit gestaltet sich komplizierter als normal.

Manche Kinder fallen zunächst ohne den Schutz der Gitter auch im Schlaf aus dem Bett. Passiert das häufiger, sollte man am neuen Bett einen Schutz anbringen, mit dem man das Herausfallen verhindern kann.

Doch ist das in der Regel lediglich eine Übergangsphase, die das Kind mit ein wenig Hilfe schnell überwinden kann.

Was kommt nach dem Gitterbett?

Sie können selbst viel dazu beitragen, dass der Umstieg in ein großes Bett für Ihre Kinder zu einem positiven Erlebnis wird.

Die Auswahl ist riesig

Heute gibt es viele beliebte Boxspringbetten für Kinder, die den Kleinen Spaß machen.

Dabei kann es sich um ein Bett handeln, das wie ein Auto oder Burg gestaltet ist.

Man kann die Kinder zu einem gewissen Grad sogar in die Kaufentscheidung einbeziehen.

So freuen sich die Kinder bereits auf das neue Bett und das Umziehen kann zu einem großen Abenteuer werden. Oft warten die Kinder abends schon darauf, sich in ihr neues, tolles Bett zurückzuziehen. So gestaltet sich das Zubettgehen auf einmal viel angenehmer.

Auch Hochbetten sind bei Kindern populär.

Sie sind in vielen Ausführungen erhältlich und man kann den Platz darunter als gemütliche Spielecke nutzen. Späterhin kann vielleicht auch ein Schreibtisch darunter aufgestellt werden.

Für die Kinder ist es spannend, sich abends über eine kleine Leiter in ihr eigenes Reich zurückzuziehen und wenn das Bett außerdem noch schön dekoriert ist, trifft es bestimmt auch Begeisterung bei Ihren Kleinen.

Sie sollten jedoch darauf achten, dass die Matratze deutlich niedriger sein muss als der Rand des Bettes. So können sie den Kids Sicherheit vor dem Herausfallen gewährleisten.

Die Qualität sollte beim neuen Bett genauso hoch sein wie beim Gitterbett

Beim Kauf des Betts für das größere Kind sollten Sie natürlich genau wie beim Babybett auf eine gute Qualität Wert legen.

Dabei ist zunächst einmal eine gute Matratze von Wichtigkeit.

Entscheidet man sich für ein Boxspringbett, so müssen beide Matratzen und der Topper angemessen sein. Der Federkern sollte nur einen Härtegrad von H1 oder H2 aufweisen.

Kinder brauchen eine möglichst weiche Matratze, da sie noch wenig wiegen und hohe Härtegrade für schwere Personen sind.

Welche Größe kommt nach dem Gitterbett?

Bei der Größe des Betts gilt es, daran zu denken, dass Ihr Kind auch weiterhin rasant wächst.

Viele Eltern entscheiden sich daher gleich für ein Bett mit einer Länge von 2 Metern, das die Kinder über viele Jahre hinweg brauchen können.

Sollte sich das Kind zunächst in dem großen Bett verloren fühlen, so kann man den Platz mit Kissen oder Stofftieren reduzieren.

So wird auch aus dem großen Bett schnell ein kuscheliges Nestchen, in dem sich ihr Kind wohl und sicher fühlen kann.


Video zur Gitterbett Thematik

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